Von: Kryptus
UX ist die Abkürzung für den Begriff im Englischen User Experience, übersetzt als Benutzererfahrung. Daher besteht UX-Design aus der Planung und Gestaltung der idealen Erfahrung für einen Benutzer bei der Interaktion mit einem bestimmten Produkt.
Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie hätten eine App zum Bestellen von Essen heruntergeladen. Nach der Registrierung können Sie alle an Ihrem Standort verfügbaren Restaurants anzeigen und mit der Suche nach dem idealen Gericht beginnen. Nachdem Sie 20 Minuten lang die Bewertung, Lieferzeit und den Preis des Restaurants analysiert haben, finden Sie endlich das perfekte Abendessen. Wenn Sie dann auf die Schaltfläche „Bestellung abschließen“ klicken, stellen Sie fest, dass das jeweilige Restaurant geschlossen ist. Frustrierend, nicht wahr?
Ziel des UX-Designs ist es, diese Art von Frustration zu vermeiden, sowohl bei alltäglichen Apps als auch bei komplexen Systemen, bei denen ein Mangel an Planung und Klarheit größere Probleme verursachen kann. Darüber hinaus ist die Anwendung auch für Kunden von Vorteil, die einen Technologiedienst beauftragen. Denn UX ermöglicht die Entwicklung eines Produkts, das den Bedürfnissen des Benutzers entspricht und daher von der Markteinführung an eine größere Erfolgschance hat. Dies bedeutet eine Einsparung von Zeit und Geld, da Nacharbeiten und übermäßige Ausgaben für Wartung und technischen Support vermieden werden.
In Anbetracht all dieser Vorteile ist die Kryptus, in Partnerschaft mit Caiena, Technologie- und Designunternehmen Ausgezeichnet bei den iF Design Awards 2020 in der Kategorie Service Design, hat dieser Inhalt darüber erstellt, was UX-Design ist und wie es auf Software angewendet werden kann.
Was definiert die Qualität der Benutzererfahrung bei Software?
Es gibt drei grundlegende Kriterien: aufgeführt von Frank Guo, die dabei helfen, die Qualität einer Software aus der Perspektive der Benutzererfahrung (UX) zu definieren:
- Benutzerfreundlichkeit: Können Benutzer Aufgaben innerhalb des Systems problemlos erledigen?
- Valor: Bietet das Produkt den Benutzern etwas, was sie wirklich wollen oder brauchen?
- Anpassbarkeit: Wie einfach ist der Einstieg in das Produkt (vom Herunterladen und Registrieren bis zum Erreichen des ursprünglichen Ziels) für Benutzer?
- Erwünschtheit: Ist das Benutzererlebnis angenehm, intuitiv und macht es sogar Spaß?
Um Software zu erstellen, die allen Anforderungen gerecht wird, ist die Tätigkeit von UX-Design umfasst mehrere Schritte:
Das Problem verstehen
Diese wichtige Richtlinie der Design Thinking Es ist auch einer der wichtigsten Schritte für gute UX-Arbeit. Es beginnt mit dem Verständnis, dass die Kundennachfrage und das eigentliche Problem, das ein Produkt lösen soll, nicht unbedingt dasselbe sind. Wenn wir beispielsweise an eine Transport-App denken, könnte die Anforderung lauten: „Ich brauche eine App, bei der sich Fahrer registrieren und registrierte Personen ihre Dienste anfordern können.“ Das Problem könnte etwa lauten: „Ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung benötigt effizientere Transportmittel, und dieser Bedarf wird nicht gedeckt.“
Suchen
Jetzt ist es an der Zeit, Fragen zu formulieren, um Ihr Verständnis des Problems zu vertiefen und dann nach Antworten zu suchen. Um beim gleichen Beispiel zu bleiben, könnten wir fragen: „Warum bedienen die aktuellen Verkehrsmittel die Menschen nicht effizient? Fehlt es an Geschwindigkeit? Fehlt es an Zugänglichkeit? Fehlt es an besseren Preisen? Fehlt es an Sicherheit? Geht es um Komfort?“ Und die Antworten werden immer bei den Benutzern selbst liegen. Was macht ein UX-Designer? Dabei geht es darum, die Konkurrenz zu studieren, Leute zu interviewen, den Kontext zu analysieren und daraus Lösungswege zu entwickeln.
Prototypen
Wenn das Problem und sein Kontext richtig verstanden werden, UX-Experte müssen Prototypen erstellen, die in der Lage sind, alle in der Forschung angesprochenen Punkte zu berücksichtigen. Im technischen Bereich handelt es sich bei diesen Prototypen in der Regel um Bildschirme (Schnittstellen), die visuell darstellen, was das zu erstellende Programm enthalten soll und wie alle seine Funktionen organisiert sein sollen. In diesem Sinne ist die Schnittstelle die Verkörperung der wesentlichen Aktivität des UX-Designs: die Darstellung der gesamten Reise des Benutzers auf einer Plattform, vom ersten Zugriff bis zur vollständigen Erfüllung seines Ziels.
Prüfung und Zulassung
Dann ist es an der Zeit, die Prototypen dem Kunden und vorzugsweise einer Gruppe von Benutzern vorzustellen. Sie müssen Funktionen testen, Fragen stellen, Leistung und Benutzerfreundlichkeit analysieren und die Nachfrage erfüllen. Von dort aus können sie die Stärken und Schwächen des Prototyps aufzeigen, Fragen stellen, auf Schwierigkeiten bei der Verwendung hinweisen und Änderungen vorschlagen.
Einstellungen
Sobald die Tests abgeschlossen sind, Feedback Die erhaltenen Informationen müssen analysiert und zur Verbesserung des Prototyps verwendet werden, immer mit dem Ziel, die Kundennachfrage und Benutzeranforderungen so genau wie möglich zu erfüllen.
Es ist wichtig hervorzuheben, dass die Prototyp-, Test- und Anpassungsphasen nicht nur einmal während eines Projekts stattfinden – insbesondere, wenn es auf agilen Methoden basiert, die vorsehen kontinuierliche Lieferungen. Diese Prozesse laufen parallel zur Entwicklung ab, und die professionelle UX Design arbeitet während der gesamten Produktkonstruktion direkt mit Entwicklern und Managern zusammen.
Kennen Sie Beispiele für Apps, Websites oder andere Software mit gutem User-Experience-Design? Erzähl es uns in den Kommentaren!